JENS EINHORN
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DUVE Berlin is proud to present *We Are All We Have*, Jens Einhorn’s first solo exhibition at the gallery.
 
Jens Einhorn's new body of work, presented in Berlin for the first time, consists of a series of white, monochromatic paintings. Lengths of blue rope, subtly placed onto the surface of each of the canvases, act as a Leitfaden - a running thread - through which the works are simultaneously differentiated and tied together as a whole. Alternately evoking constraint and movement, they attempt to redefine and renavigate the space of the canvas, thereby mimicking the infinite possibilities of our own movement within space.
 
Einhorn brings a sense of urban destruction to his pared down paintings. While his previous work has used a variety of coloured pigments, in this series he has developed a new technique that relies more heavily on textural variation, while also revealing the visceral effort of bodily exertion. In these works - whose titles reference lyrics ranging from 90s punk bands to contemporary hip-hop - the artist indicates a pivotal era of change, where he, and those around him, try to imagine another future, far from all they have ever known. 
 
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Jens Einhorn was born in 1980 in Leisnig, DE. After studying at the Leipzig Art Academy with Astrid Klein, Einhorn enrolled at the Düsseldorf Art Academy, where he obtained his Meisterschuler with Tal R. Recent solo exhibitions include Too Much Future at Bruch & Dallas (Cologne, DE) and Electric Eyes at Luce Gallery (Turin, IT). Einhorn has taken part in group exhibitions at Contemporary Fine Arts (Berlin, DE), Museo Nazionale di Capodimonte (Naples, IT), Potemka Contemporary Art (Leipzig DE), C. Rockefeller Center for the Contemporary Arts (Dresden DE) and Galerie Kleindienst (Leipzig DE), amongst others. He lives and works in Berlin.
 
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„Ich hatte den Verdacht, dass wir überhaupt nicht vorangekommen waren mit unseren Landstraßen und Feldwegen. Aber es war auch ziemlich egal. Mir zumindest. Die Autobahn führte auch schon längst nicht mehr nach Süden, und irgendwann bogen wir ab und fuhren wieder Landstraßen und der Sonne nach...“ 
― Wolfgang Herrndorf, Tschick
 
Mit *We Are All We Have* präsentiert DUVE Berlin die erste Einzelausstellung der Galerie von Jens Einhorn.
 
Bei den neuen Arbeiten Jens Einhorns, die hier zum ersten Mal präsentiert werden, handelt es sich um eine Serie monochrom weißer Bilder. Dabei trägt der Künstler durchsichtigen Leim auf die grundierten Leinwände auf um dann Stoffnetze aufzuspannen. Diese werden später dem Malgrund mit Gewalt entrissen und lösen stellenweise auch die Grundierung vom Bildträger. Dabei hinterlassen sie eine lebendige Oberfläche aus feiner, porzellanartiger Struktur und roher Leinwand. Die auf den einzelnen Leinwänden subtil angebrachten Seilstricke wirken wie ein Leitfaden, der die Arbeiten zugleich differenziert und als Ganzes verbindet. Sie suggerieren sowohl Begrenzung, als auch Bewegung und in ihrem Versuch, den Bildraum neu zu definieren und zu navigieren, skizzieren sie die Möglichkeiten unserer eigenen Bewegung im Raum.
 
Einhorns formal reduzierte Bilder lassen den Eindruck einer urbanen Zerrissenheit entstehen. Kamen in seinen bisherigen Arbeiten noch eine Vielzahl von Farbpigmenten zur Verwendung, hat er in dieser Serie eine neue Technik entwickelt, die von Strukturen und Materialcollagen geprägt ist, gleichzeitig aber auch grobe Bearbeitung erkennen lässt. In diesen Werken, deren Titel sich auf Songtexte von Punk-Bands der 90er Jahre, bis hin zu zeitgenössischem Hip-Hop beziehen, beschwört der Künstler eine Zeit grundlegenden Wandels, in der er und seine Umgebung versuchen sich eine Zukunft vorzustellen, weit weg von allem bekannten.
 
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Jens Einhorn wurde 1980 in Leisnig, DE geboren. Nachdem er an der Kunstakademie Leipzig unter Astrid Klein studierte, ging Einhorn and die Düsseldorfer Kunstakademie, wo er 2014 seinen Akademiebrief als Meisterschüler von Tal R erhielt. Zu seinen jüngsten Einzelausstellungen gehören Too Much Future bei Bruch & Dallas (Köln, DE) und Electric Eyes bei Luce Gallery (Turin, IT). Einhorn hat an u.a. an Gruppenausstellungen bei Contemporary Fine Arts (Berlin, DE), Museo Nazionale di Capodimonte (Naples, IT), Potemka Contemporary Art (Leipzig DE), C. Rockefeller Center for the Contemporary Arts (Dresden DE) und Galerie Kleindienst (Leipzig DE) teilgenommen. Er lebt und arbeitet in Berlin. 
 
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„Ich hatte den Verdacht, dass wir überhaupt nicht vorangekommen waren mit unseren Landstraßen und Feldwegen. Aber es war auch ziemlich egal. Mir zumindest. Die Autobahn führte auch schon längst nicht mehr nach Süden, und irgendwann bogen wir ab und fuhren wieder Landstraßen und der Sonne nach...“ 
― Wolfgang Herrndorf, Tschick